Passagiere der AUA zeigen an CO2-Kompensation kein Interesse
Klimaneutrales Fliegen. Gegen Aufpreis ermöglicht das die Lufthansa-Gruppe ihren Passagieren bereits. Wer extra zahlt, beteiligt sich freiwillig an den Kosten für sauberes Kerosin. Einziges Problem an der Sache: es interessiert niemanden.
Auch wenn es nur wenige Euro sind, mit denen Fluggäste einen Beitrag zum Umweltschutz leisten könnten, greifen die wenigsten Passagiere in die Tasche. Die Lufthansa-Gruppe, zu der neben der AUA auch der Ferienflieger Eurowings sowie Swiss gehören, sagte in der „Welt“, dass „insgesamt weniger als ein Prozent aller Gäste“ die Plattform Compensaid nutzen. Im ersten Halbjahr beförderte die Gruppe immerhin insgesamt gut zehn Millionen Passagiere.
Unterschiedliche Modelle
Airlines verfolgen unterschiedliche Kompensationswege. Während die Lufthansa-Gruppe eben auf Freiwilligkeit setzt, kompensiert der Billigflieger Easyjet von sich aus die CO2-Emissionen. Ryanair hat indes von einem pauschalen Zwei-Euro-Modell auf einen CO2-Rechner umgestellt.
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