Tweet des Tages: A3 - Pflichtverletzung der Asfinag?
Die Verlängerung der A3 im Burgenland ist Geschichte. Das Projekt wird aufgrund der Auswirkungen auf Boden und Klima nicht umgesetzt. Zu diesem Schluss sei man im Zuge der Evaluierung des Asfinag-Bauprogramms gekommen, teilte Umwelt- und Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) mit. In weitern Teilen der Bevölkerung kam diese Entscheidung nicht besonders gut an.
“Ich bin ja gespannt. Nach meinem Ermessen kann Gewessler der Asfinag keine Weisung erteilen die Planung zur A3 zu stoppen. So die Asfinag formal von sich aus die Planung beendet: Das könnte dann eine Pflichtverletzung der Asfinag sein!”, stellt CK (der aber nicht Calvin Klein ist) fest. Tatsächlich eine spannende Frage.
Ich bin ja gespannt.
— CK (not Calvin Klein) (@ClemoHA) August 9, 2021
Nach meinem Ermessen kann Gewessler der Asfinag keine Weisung erteilen die Planung zur A3 zu stoppen.
So die Asfinag formal von sich aus die Planung beendet: Das könnte dann eine Pflichtverletzung der Asfinag sein!
Bei der A3-Verlängerung würden rund 60 Hektar Boden versiegelt, die Folgen für Boden und Klima wären “dramatisch”, betonte Gewessler. Außerdem würde eine Realisierung des Vorhabens einen Anstieg beim Verkehr, insbesondere beim Transitverkehr aus dem Ausland, bedeuten. Das wiederum würde zu einer starken Belastung für die Bevölkerung durch Lärm und schlechte Luft führen. Eine Fertigstellung wäre frühestens für 2030 zu erwarten.
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